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Teil 1: Konfiguration

Die Konfiguration von Facelets in einem JSF-Projekt ist ziemlich einfach.

Zunächst müssen die benötigten Jar-Dateien in das projekteigene WEB-INF/lib-Verzeichnis kopiert werden.

Bei Application Servern, wie Glassfish AS, muss man nur "jsf-facelets.jar" ins WEB-INF/lib-Verzeichnis kopieren. Diese Jar-Datei muss zusätzlich unter "<Glassfish_Verzeichnis>\domains\domain1\lib\applibs\" abgelegt werden.

Für Apache Tomcat müssen die Dateien "jsf-facelets.jar" und "el-impl.jar" nur ins WEB-INF/lib-Verzeichnis kopiert werden.

Die Jar-Dateien können auf der Homepage von Facelets ( Download-Seite) heruntergeladen werden.



Konfiguration in der "web.xml"

Als nächstes muss die folgende Konfiguration in der "web.xml" durchgeführt werden.

Für die Verwendung von Facelets muss der Initialisierungs-Parameter "javax.faces.DEFAULT_SUFFIX" spezifiziert werden. Es wird JSF mitgeteilt, dass die Standardendung für die Seiten "xhtml" ist.

Code:

<context-param>
        <param-name>javax.faces.DEFAULT_SUFFIX</param-name>
        <param-value>.xhtml</param-value>
</context-param>


Konfigurationen in der "faces-config.xml"

Facelets ist technisch als View-Handler realisiert. Das heißt, um Facelets in ein JSF-Projekt zu integrieren, muss in der "faces-config.xml" eine entsprechende Ergänzung eingefügt werden.

Code:
<faces-config>
        ...
        <application>
              <view-handler>com.sun.facelets.FaceletViewHandler</view-handler>
        </application>
        ...
</faces-config>


Optionale Konfigurationen

Zudem gibt es auch folgende optionale Konfigurationen. Facelets bietet auch nützliche Debugging-Möglichkeiten.

Wenn man den Initialisierungs-Parameter "facelets.DEVELOPMENT" in der "web.xml" mit "true" spezifiziert, zeigt der FaceletsViewHandler eine erweiterte Fehlerseite mit Debugging-Informationen, wenn Fehler während des Rendering-Prozesses auftreten.

Code:
<context-param>
        <param-name>facelets.DEVELOPMENT</param-name>
        <param-value>true</param-value>
</context-param>

Eine weitere Möglichkeit zum debuggen bietet das debug-Tag. Dazu definiert man zunächst das debug-Tag auf einer beliebigen XHTML-Seite. Während diese Seite auf dem Browser dargestellt wird, kann man durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Ctrl+Shift+(hotkey), die Anzeige der Seiteninformationen in einem Popup-Fenster erzwingen. Im Kapitel "Facelets Tag Reference" finden Sie ein Beispiel dazu.



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